Galileo-Beitrag und SAR

Allgemeine Fragen zu GPS und verwandten Themen

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Roland
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Galileo-Beitrag und SAR

Beitrag von Roland » 31.03.2006 - 20:09

Hallo,

ich habe
Michaels Beitrag
gelesen. Mein Fleißkärtchen ...!
Ich könnte mein Posting hier eigentlich abbrechen *hüstel* will aber nochwas fragen :arrow:

Beim ersten Lesen, und beim Nachforschen auf der Esa-Page (entschuldige Michael) wird von diesem Rettungssignal gesprochen, dass zu den Galileo-Satelliten und von dort weiter und sogar zurück gesendet wird. Ich nenne das verkürzt und verstümmelt -s.o.- SAR, Search and Rescue.
Zuerst dachte ich, super, wenn ich mich mit dem Auto um einen Baum wickle, weiß man gleich um welchen ...
Dann dachte ich, ein Signal von einem kleinen Empfänger zu einem 23.000 km entfernten Satelliten ?

Weitere Internetabfragen brachten einen auch
ganz guten Artikel
Auch
Hier
hab' ich mal reingeschnuppert, aber das sind 96 sehr spezielle Seiten *seufz*
Danach werden
1. Zwischenstationen "Beacons" benutzt
2. die wohl nur auf See eingesetzt werden.
3. Die müssen erst noch für Empfang und Rückmeldung an den Notrufenden umgerüstet werden.
4. Und das wird es auch für GPS und Glonass geben.

Wer weiß noch Genaueres ?

Grüße Roland

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Beitrag von Hartmut » 11.04.2006 - 06:05

moin,
hallo roland, hast dir ne menge mühe gemacht und nun sülz ich hier rein :lol: , es ist zum heulen, immer schöner, immer größer, immer besser !!! aber die preise gehen auch ab wie schmidts katze. ich finde das eprib ist eine gute lösung mit den gespeicherten nutzerdaten jedes einzelnen. es ist zwar schön im notfall zu hören :" wir hören euch" aber wichtiger ist doch primär das ich in sicherheit komme mit trinkwasser und rettungsinsel da hab ich genug zu tun, ich will mich da nicht noch mit dem rückrufsystem belasten. das eprib schmeiß ich ins wasser (es gibt selstaussetzende auch) und feddich. außerdem wird es so sein, das ein satelittentelefon (haben schon viele blauwassersegler im nähkästchen) erheblich billiger sein wird , vermute ich zumindest.
bei den epribs ist noch folgendes zu beachten die satunterstützung für die 121.5/243 MHz-Geräte fällt ab ende 2007 weg, also kauft die alten dinger nicht mehr sondern die neueren digitalen auf 406 MHz.
hier mal ein beispiel : http://www.shipshop.de/BlueWater/Sicher ... R/acr.html

bis denn
:mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:
ich bin zwar verantwortlich, für das was ich sage, aber nicht dafür, wie du es verstehst.

rechtschreibfehler sind gewollt und deswegen mit voller Absicht erstellt. wer welche findet, darf sie behalten, verschenken oder auch versteigern.

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Roland
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Beitrag von Roland » 14.04.2006 - 17:59

Hallo Hartmut,

auf S. 16 "meines" PDF-Dokumentes (sorry Michael :wink: ) fand ich, dass man ja noch einen Extrasender (PLB Personal Life Beacon) brauchte und wohl auch mit Galileo braucht. Dazu kämen noch Bodenstationen. Hm, ganz leuchtet mir das Neue/Bessere daran noch nicht ein.

Wäre da nicht der Notruf über GPS-gestützte Handys einfacher ??? Wenn die Galileo empfangen, wäre das doch auch eine dieser neuen Galileo-Anwendungen ...

Grüße Roland

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Beitrag von Hartmut » 14.04.2006 - 21:04

moin,
alsoooooo, die bodenstationen sind firlefanz, wenn ich das richtig interpretiere und die epribs müssen in 3.000km Umkreis (auf der südhalbkugel is dat nich) eine bodenstation haben. deswegen das neue und bessere.
der peilsender auf 121.5 MHz sollte oligatorisch sein.
:idea: reziprok hast du dickere kartoffeln. :shock: :shock: :shock: :lol: :twisted:
desweiteren brauchen händis eine implementierte gps-anbindung oder so und müßten wasserdicht sein. ein eprib funktioniert automatisch oder ich muß ihn ins wasser werfen, händis mögen das nicht, da wäre es schon besser ein garmin-rhino umzufunktionieren.

bis denn
:mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:
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Beitrag von Roland » 14.04.2006 - 23:34

Hallo Hartmut,

ich denke ja mehr an mich und die Mehrzahl der Menschheit, die ihre fünf Sinne noch beieinander haben und festes Land nicht verlassen :lol:

Trotz aller Vorsicht kann denen ja auchmal ein Unfall zustoßen. Und ich dachte, dafür wäre das System auch tauglich ?

Grüße Roland

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Beitrag von Hartmut » 15.04.2006 - 07:29

moin,
ich denke mal das ist nicht so ganz das was du suchst: Ein 406 MHz-Notsender ist weltweit ortbar, dies relativ genau (auf 4 km²) und schnell (im Durchschnitt 70min). wenn da jetzt das gps mit reinkommt, sieht es allerdings von der genauigkeit gut aus, was jedoch bei den 70 minuten nicht so der fall ist, aber für die seefahrt ausreichend, es geht meist um havarien.
für die, die sagen, über was sabbelt der da :Emergency Position Indicating Radio Beacon = EPIRB das sind notsender für die seefahrt.

bis denn
:mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:
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